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2. Auflage gerade erschienen!!

 

 

Johannes Zang

 

Unter der Oberfläche

Erlebtes aus Israel und Palästina


Berlin, Juni 2007
200 Seiten

ISBN
978-3-86757-504-4

EURO 15,00

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Pressestimmen (in Kurzform gleich im Anschluss)

 

  

Ein ehrliches und bewegendes Buch. 

 

Dr. Bettina Marx

ARD-Radio-Korrespondentin, Israel/Palästinensische Gebiete

 

(...) ein gutes Buch, denn es ist hochaktuell und zeigt uns Israel/Palästina in einer Momentaufnahme der Gegenwart. 

Ulrich Mellenthin, `Weltexpress´

 

Die Auseinandersetzung mit der (...) Besatzung und ihren Folgen für die Palästinenser (...) besticht durch eine tiefe Menschlichkeit, die den Autor davor bewahrt, in negative Gefühle wie Hass oder Wut abzugleiten. 

Dr. Margret Johannsen, Universität Hamburg

 

Insgesamt gesehen gratuliere ich Ihnen zu dem gelungenen Versuch, persönliche Erfahrungen mit politischen Beobachtungen zu verbinden.

Dr. Reiner Bernstein, Historiker

 

Er (der Autor) erzählt kleine Alltagsgeschichten, die die Weltpresse nicht aufgreift, aber markantes Unrecht beinhalten (...) Er belegt den Wahrheitsgehalt und die Glaubwürdigkeit dieser oft eigenen Erlebnisse durch dazu passende wörtliche Zitate anerkannter Persönlichkeiten auf beiden Seiten des Trennzauns (...)..

Markus Berger, Die Tagespost

 

.... selten liest man zum Thema Nahost/Palästina ein Buch, bei dem Verstand und Sachkenntnis,  Herz und sprachliches Talent eine solche Einheit bilden.

Susanne Voellmann, Berliner Missionswerk

 

Zum Inhalt

1967 hat Israel im Sechs-Tage-Krieg (arabisch: Naksa) unter anderem Ost-Jerusalem, das Westjordanland und den Gaza-Streifen besetzt. In diesen Tagen jährt sich dieses Ereignis zum vierzigsten Mal.

 

Zwei Generationen von Palästinensern kennen nichts als den Alltag von Besatzung und Kontrolle und wissen bis heute nicht, was Selbstbestimmung heißt.

 

Dieses Buch versucht die menschliche Dimension von Besatzung zu beschreiben: Was macht sie mit den Besetzten und den Besatzern...

 

Der Autor schaut in diesem Buch unter die Oberfläche, versucht die Leiden von Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren und ergreift Partei für die, die selten gehört oder gesehen werden.

 

Zang, der seit Jahren im Heiligen Land lebt, beschreibt in seinen Geschichten Tatsachen und Schicksale, die es kaum in die Schlagzeilen schaffen, die er aber zur Einordnung und Bewertung des Konfliktes für unabdingbar hält.

 

Die Erzählungen folgen dem Lauf der Jahreszeiten: Im 'Sommer' schildert Zang das "Heiße" zwischen den Konfliktparteien, im 'Herbst' das Traurige und Tragische, im "Winter" kommt das Frostige und auf Eis Liegende zur Sprache und im Abschlußkapitel 'Frühling' entläßt Zang den Lesenden mit Geschichten der Ermutigung und Hoffnung.

 

Daß sich auf den 200 Seiten auch deutliche Kritik an israelischer Politik und deren Akteuren findet, ist der Besatzung geschuldet und weder vermeidbar noch wird es vermieden.

 

 

 

Zum Autor

 

Johannes Zang, Jahrgang 1964, aus Goldbach bei Aschaffenburg, hielt sich von 1985 bis 1987 erstmals in Israel und den Besetzten Palästinensischen Gebieten auf und arbeitete als Freiwilliger in einem Kibbuz, einer 'Field School' (Naturschule), sowie einem Altenheim in Tel Aviv.

 

Von 1999 bis 2003 unterrichtete er palästinensische Kinder in Bethlehem in Musiktheorie, im Klavier-, Kirchenorgel- und Gitarrenspiel.

 

Seit 2005 lebt Johannes Zang mit seiner Frau Janina in Jerusalem und berichtet von dort für Die Tagespost, Katholische Nachrichtenagentur (KNA), Welt am Sonntag, Das Parlament, Aachener Nachrichten, Münchner Merkur, Rheinischen Merkur, Aachener Nachrichten, Aschaffenburger Main Echo sowie für verschiedene deutsche Kirchenzeitungen. Für das Domradio Köln wird er als einer der beiden Nahostkorrespondenten regelmäßig zu aktuellen politischen Entwicklungen, aber auch zu kirchlichem und religiösem Leben befragt.

 

 

 

Bestellung hier!

 

Johannes Zang: Unter der Oberfläche - Erlebtes aus Israel und Palästina

AphorismA-Verlag, Berlin 2007 / 200 Seiten / EURO 15,00

1. Auflage: Juni 2007

2. Auflage: November 2007

siehe: http://aphorisma.de/catalog/zang-unter-der-oberflaeche-p-155.html

 

 

Wer mehr über das Buch erfahren (oder es gleich bestellen) möchte, kann das hier tun:

 

http://aphorisma.de/catalog/neue-buecher-c-1_39.html?osCsid=ec3408827e07a02ce53a90f5ec0b9ce7

 

 

 

Lesereisen

 

Im Juni und im November hat Johannes bei fast vierzig Lesungen in Deutschland und Österreich sein Buch vorgestellt. Hinzu kamen vier Lesungen in Jerusalem, Bethlehem und Ramallah.

Welche Beobachtungen hat Johannes dabei gemacht?

-         Es kamen kaum Menschen unter 40 Jahren zu den Lesungen.

-         Die meisten waren schon gut vorinformiert.

-         Es gab Lesungen mit 10, aber auch welche mit 50, 75 oder fast 100 Zuhörern. Am meisten hat ihn die Lesung vor 90 Abiturienten in einem Gymnasium in Kappeln an der Schlei in Schleswig-Holstein beeindruckt. Im Schnitt kamen pro Abend zwischen 20-25 Menschen zu den Lesungen.

 

 

 

‘Bethlehem hinter Mauern’ - Weihnachtskartenaktion

Janina hat eine Karte entworfen. Sie ist Ausdruck der aktuellen Lage Bethlehems. Die sich immer mehr um Bethlehem schließende Mauer schnürt das Leben der dortigen Menschen noch mehr ein. Die Karte soll zeigen, wie für viele einheimische Menschen Bethlehem für immer verschlossen scheint. Insbesondere die Menschen aus Jerusalem, Gaza, und Galiläa wissen nicht, ob sie nach Beendigung des Mauerbaus noch nach Bethlehem gelangen können.

 

Somit hat Weihnachten für viele einheimische Christen einen bitteren und traurigen Beigeschmack. Die Frage steht im Raum, wo Gott in alledem ist. Steht er wie die einheimischen Christen vor den verschlossenen Toren Bethlehems?

 

Die Karte greift diesen Gedanken auf. Sie zeigt einen Olivenbaum, dessen rechte Seite wächst und gedeiht, denn in Jesus kommt neue Hoffnung zur Welt. Die linke Seite des Olivenbaumes ist abgestorben. Die toten Zweige deuten auf eine ganz andere Realität: Tag fuer Tag wird Bethlehem weiter eingemauert. Die grausamen Folgen, die die Mauer für die einheimischen Menschen mit sich bringt, kommen einer Kreuzigung gleich. In der Krone des Baumes sehen wir das komplett eingemauerte Bethlehem.

 

 

 

Auf dem Rücken der Karte steht geschrieben:

 

  „Ohne die hoffnungsvolle Verheißung unserer kleinen Stadt steht uns eine klägliche Zukunft bevor.

(Dr. Victor Batarseh, Bürgermeister von Bethlehem)

 

 

“Wir dürfen keinesfalls zulassen, dass Bethlehem langsam ausgeblutet wird.“

(Desmond Tutu, Anglikanischer Erzbischof, Friedensnobelpreisträger für sein Engagement gegen Apartheid)

 

 

Die Trennmauer, von Israel errichtet, schneidet tief in palästinensisches Land. Bethlehem wird komplett eingemauert und nur durch drei militärisch bewachte Tore betretbar sein.

 

 

 

Der Erlös der aufklappbaren Karte, die € 1,40 kostet (ohne Kuvert / zzgl. Versandkosten), geht an bedürftige Menschen in Israel / Palästina.

 

Bestellungen bei: (Mindestanzahl 15 Karten pro Bestellung)

 

Janina Zang in Jerusalem:                  
20 Nablus Road
PO BOX 19122                                    

Jerusalem 91191 / Via Israel                 

Telefon: +972 2 6286815

email: janiacht@yahoo.com

 

 

Über die Mauer

Seit Juni 2002 baut die israelische Regierung die „Trennungsbarriere“ zwischen Israel und dem palästinensischen West-Jordanland. Sie soll eine vorübergehende Maßnahme sein und Selbstmordattentäter daran hindern, nach Israel einzudringen. Doch selbst die israelische Menschenrechtsorganisation „B´tselem“ bezweifelt das und sieht in der Barriere - von manchen Apartheidmauer genannt – nur einen weiteren Versuch, palästinensisches Land zu beschlagnahmen.

 

 

Die Mauer wird nach ihrer Fertigstellung etwa doppelt so lang sein wie die grüne Linie, weil sie tief in palästinensisches Gebiet schneidet, um fruchtbares Land, (illegale) israelische Siedlungen und wasserreiche Gebiete auf die israelische Seite zu bringen.

 

 

Allein bei Bethlehem frisst die Barriere fast 18.000 Hektar palästinensischen Landes. Sie besteht dort hauptsächlich aus acht Meter hohen Betonblöcken. Wird sie nicht gestoppt, wird der Geburtsort Jesu zu einem 20 Quadratkilometer großen Käfig. Die Mauer um Bethlehem trennt 380 Besitzer von ihren Olivenhainen und Grundstücken.

 

 

Werden die israelischen Pläne Wirklichkeit, wird der Zutritt zum „Freiluft-Museum“(1)  Bethlehem nur über drei Tore möglich sein. „Wie soll irgendein Friedensprozess Erfolg haben, wenn das alles geschehen darf?“ fragen das Internationale Begegnungszentrum und das Applied Research Institute Jerusalem (ARIJ) in ihrer gemeinsamen Broschüre „O kleine Stadt von Bethlehem.“

 

 

„Als  Kinder Gottes sind wir alle Teil des Leibes Christi“, so das Heft. „Aber Bethlehem wird gerade von diesem Leib abgeschnitten.“ Wird die Welt wieder einmal nur zuschauen?

 

 

Ihre Solidarität wird gebraucht – jetzt! Fassen Sie Mut und Vertrauen, zu handeln. „Wir wollen nach Bethlehem gehen und sehen, was dort geschehen ist.“ (Lukas 2:15) 

 

 

(1) Aus: „O kleine Stadt von Bethlehem“ - Was ist seine Zukunft? Herausgegeben von www.arij.org und www.annadwa.org.